Townhall in School ist ein europäisches Projekt, das die politische Teilhabe von Schüler:innen in Transformationsregionen fördert. Im Rahmen des Projekts werden insgesamt 30 Projekttage an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Deutschland, Frankreich, Kroatien und Polen durchgeführt. Darüber hinaus wird jeweils eine Fortbildung für Lehrkräfte in Deutschland, Frankreich und Kroatien organisiert. Das Projekt endet mit einer Abschlusskonferenz in Polen.
Das Projekt und seine Aktivitäten konzentrieren sich auf eine praxisnahe Auseinandersetzung mit der Europäischen Union, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der EU-Kohäsionspolitik liegt. Die Kohäsionspolitik dient dazu, eine greifbare Verbindung zwischen dem Alltag der Schüler:innen und der Europäischen Union herzustellen, die oft als abstrakt und fern empfunden wird.
Während der Projekttage entwickeln Schüler:innen ab der 10. Klasse mithilfe verschiedener interaktiver Methoden Lösungen für regionale Herausforderungen. Diese Lösungen, die als „Resolutionen zur regionalen Entwicklung“ bezeichnet werden, werden anschließend im Rahmen einer gemeinsamen Diskussionsrunde lokalen Politiker:innen vorgestellt und mit ihnen erörtert.
Ziel ist es, einen direkten Dialog zwischen jungen Menschen und politischen Entscheidungsträger:innen zu fördern. Dabei schlüpfen die Schüler:innen in die Rolle von Politikberater:innen für ihre eigene Stadt oder Region.
Am 17. Juni 2026 fand in Essen die erste „Townhall in School“-Veranstaltung des Projekts statt. In fünf parallel stattfindenden Workshops setzten sich rund 130 Schüler:innen der 11. Klasse des Maria-Wächtler-Gymnasiums mit der Bedeutung der EU-Kohäsionspolitik auf verschiedenen politischen Ebenen auseinander.
Die nächste Townhall in School-Veranstaltung findet am 8. Oktober 2026 an der BBS am Schölerberg in Osnabrück statt. Wir freuen uns schon jetzt auf den spannenden Austausch zwischen Schüler:innen und Politiker:innen!
Schnellzugriff